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An dieser Stelle sollen einige interessante Pressenachrichten und sonstige Äusserungen präsentiert werden, die zum Selbstverständnis der Nachhilfelehrer/innen beitragen und grössere gesellschaftliche Zusammenhänge berühren. UNIVERSITÄT Kinder an der Universität
Tübingen lockt Kinder mit eigener Universität
Wöchentliche Vorlesungen für Acht- bis Vierzehnjährige Von Eva Kirn-Frank Die Vorlesungen sollen ebenso wissenschaftlich fundiert wie kindgerecht sein. Jene berühmten Warum-Fragen, mit denen Kinder ihre Wissbegier kundtun und manchmal ihre Erzieher in die Enge treiben, liegen denn auch den Vorlesungen zu Grunde. Eigentlich sind Buben und Mädchen jeden Alters eingeladen, doch richten sich die Vorlesungen vornehmlich an acht- bis vierzehnjährige junge Leute. Es geht um so große Fragen wie "Warum gibt es Arme und Reiche?" oder "Warum stammen wir Menschen vom Affen ab?", aber auch um "Warum beten Moslems auf Teppichen?" oder "Warum ist Schule doof?" und "Warum sind die Dinos ausgestorben?" Die Eberhard-Karls-Universität, die das Ganze zusammen mit dem "Schwäbischen Tagblatt", der Tübinger Lokalzeitung, organisiert, hat für die Kinder-Universität einen Raum mit besonderer Atmosphäre ausgewählt: den Hörsaal des Alten Anatomischen Instituts, dessen Bänke wie ein Theater ansteigen. So können die jungen Hörer ihre Professoren (Professorinnen sind keine dabei) genau in den Blick nehmen und womöglich feststellen, wie Universitätsrektor Eberhard Schaich sich wünscht, dass "die Leute, die an der Universität arbeiten, durchaus vernünftige Menschen sind" und nicht im Elfenbeinturm leben. Mit diesem frühen Studium generale öffnet sich die Universität, um "zu erkunden, was die jungen Menschen wirklich interessiert". Sie will eine eventuelle Scheu vor dem Hochschulstudium abbauen und ihrerseits in Zeiten rückläufiger Schülerzahlen um künftige Studierende werben. Der Zeitpunkt, von heute an bis zum 23. Juli allwöchentlich jeden Dienstagnachmittag um 17.15 Uhr, berücksichtigt das so genannte akademische Viertel; es gibt den Kinder-Uni-Studentenausweis und sogar einen Stempel für jede besuchte Vorlesung. Erwachsene haben keinen Zutritt, es sei denn als Begleiter von Kindern. Am Ende des Semesters erhalten die Kinder ein Recht, um das die älteren Studenten sie beneiden werden: Sie dürfen ihren Lieblingsprofessor wählen, dem dann der Kinder-Universitäts-Lehrpreis verliehen werden soll. Aktualisiert: 03.06.2002, 19:04 Uhr
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Links: offizielle PISA Seite (engl.) deutschsprachige Zusammenfassung der PISA Studie (pdf) Nachhilfe als geringfügige Beschäftigung (1) Nachhilfe als geringfügige Beschäftigung (2) Hinweise für minderjährige Nachhilfelehrer/innen Allg. Thema |