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An dieser Stelle sollen einige interessante Pressenachrichten und sonstige Äusserungen präsentiert werden, die zum Selbstverständnis der Nachhilfelehrer/innen beitragen und grössere gesellschaftliche Zusammenhänge berühren. HAUPTBERUF MUTTI IST KEIN BILDUNGSVORTEIL Neue Auswertung der Pisa-Studie zeigt: Kinder berufstätiger Frauen haben größere Chancen auf höhere Bildung
Artikel aus der TAZ 05.02.2003
Die Pisa-Forscher haben zudem herausgefunden, dass die Kinder berufstätiger Mütter den gleichen oder mehr Erfolg in der Schule haben als die von Hausfrauen. Vor allem im Osten, wo 54 bis 61 Prozent der Frauen Vollzeit berufstätig sind, erwächst ihren Kindern ein Vorteil daraus. In Mecklenburg-Vorpommern etwa ist die Chance, als Kind einer Berufstätigen ein Gymnasium zu besuchen, 3,7-mal höher als für Kinder von Hausfrauen. Im Interview mit der taz hat der Deutschland-Chef der Unternehmensberatung McKinsey, Jürgen Kluge, einen nationalen Kraftakt als Antwort auf Pisa verlangt. "Wir stehen vor einem Herkulesprojekt - und die Politik streitet sich um Zuständigkeiten", kritisierte Kluge die Bildungsminister. Der promovierte Physiker Kluge sagte, nach Pisa müsse es eine viel bessere frühkindliche Förderung in Kindergärten geben. Zudem seien hohe Qualitätsstandards nötig, die bundesweit und unabhängig von der Schulform gelten müssten. Werde eine Schule solchen Standards nicht gerecht, müsse man sie notfalls schließen. Am Freitag will Bundesbildungsministerin Bulmahn (SPD) mit ihren Länderkollegen über ihre 4 Milliarden Euro für Ganztagsschulen verhandeln. Saarlands Kultusminister Schreier (CDU) sagte der taz dazu: "Wir lassen uns keine Vorschriften machen." CIF |
Links: offizielle PISA Seite (engl.) deutschsprachige Zusammenfassung der PISA Studie (pdf) Nachhilfe als geringfügige Beschäftigung (1) Nachhilfe als geringfügige Beschäftigung (2) Hinweise für minderjährige Nachhilfelehrer/innen Allg. Thema |