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Lebenslanges Lernen

Wie ich mit Weiterbildung mein Leben verändert habe

Hallo liebe Leserinnen und Leser,


viel Spaß mit meinen Erkenntnissen, die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin:
freiberuflicher Nachhilfelehrer, Coach, Berater.

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Ich bin aufgewachsen und lebe im südlichen Teil Deutschlands.
Bisher hatte ich zwar durch diverse Versuche versucht, meinen Weg an einen anderen Ort fortzuführen,
bin jedoch schließlich immer zurückgekehrt,
sodass ich voller Überzeugung sagen kann,
dass ich mein Zuhause, meinen Ort, an dem ich lebe, gefunden habe.

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Mein Werdegang


Wie ein Normalsterblicher habe ich meinen Schulabschluss, meine Ausbildung absolviert.
Voller Tatendrang habe ich mich jedoch zuerst für eine praktische Ausbildung entschieden,
in der ich anpacken kann.

"Da der klassische Weg in den weiterbildenden Schulen meinen Horizont nicht erweitern konnte, jedenfalls dachte ich das damals."

"Von seinem Bürostuhl lässt sich nicht die Welt retten, wenn du etwas sehen möchtest musst du auch mal raus."


Ich ging den Weg mit dem geringsten Widerstand.
Hatte Erfolg und musste mich nicht sehr anstrengen,
da ich bei der Berufswahl viel auf den Praxisbezug gelegt hatte - denn meine Stärken waren: zupacken.

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Weiterbildung zum Industriemeister


Nachdem ich meine Ausbildung beendet hatte,
beschloss ich mich weiterzubilden - jedoch ohne finanzielle Einbußen.
Ich meldete mich also bei der IHK als Industriemeister an.
Die Unterrichte waren unter der Woche und am Wochenende.

An den Tagen, wo alle betrunken waren, waren wir im Unterricht und lernten.


Was nicht bedeutet, dass auch ich nicht ab und zu meinen Spaß gehabt habe.
Ich hatte keine Schwierigkeiten in Fachthemen - außer in NTG.

Ich lernte stundenlang nach dem Unterricht, oft bis in die Nacht hinein.
Am besten ging das im gemeinsamen Lernen.

Schlussendlich habe ich durch viel Willenskraft NTG als mein bestes Fach abgeschlossen.


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Karriere im Konzern


Nach dem Meistertitel:
mehr Verantwortung, 30 % mehr Gehalt und bessere Bewerbungen möglich.
Ich landete schließlich in einem Konzern, stieg schnell auf,
weil ich Einsatz zeigte und Qualifikation mitbrachte.

"In der Realität wollte diese Arbeit niemand machen."

"Doch ich sah darin eine Herausforderung."


Durch Nachtschichtzuschläge wurde ich überdurchschnittlich gut bezahlt.
Doch bald stellte ich mir die Frage:
"Was nun?"

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Mein erstes eigenes Projekt


Ich beschloss mein Leben zu ändern.
Neben meinem Job arbeitete ich an meinem Projekt:
Ein Gewerbe im Garten- und Landschaftsbau.

"Keine Vorkenntnisse, keine Zertifikate. Keine Hürden. Mal etwas, das man einfach machen kann."


Ich machte Verlust im ersten Jahr - aber es machte Spaß.
Im zweiten Jahr: Gewinn, zufriedene Kunden.

Doch das Glück hielt nicht lange.

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Der Unfall


Ein Arbeitsunfall - durch zu viel Arbeit.
Es war der Unfall, der mein ganzes Leben umkrempelte.

Gott sei Dank hatte ich alles offiziell angemeldet.
Ich wurde mehrfach operiert.

"Die Wahrheit kommt immer ans Licht - die Frage ist nur: wann?"


Ich konnte meinen Beruf nicht mehr ausüben.
Ich war gezwungen, mich neu zu orientieren.

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Neustart: Technischer Betriebswirt


Im Krankenhaus beschloss ich: Jetzt erst recht.
Ich besuchte den Kurs zum Technischen Betriebswirt.

"Wir alle taten uns schwer, da wir Praktiker sind."

"Die IHK wollte Zahlen verbessern - schneller, mehr Teilnehmer, mehr Geld."


Die Prüfungen: heimtückisch, voller Fallen.

Ich fiel durch: Rechnungswesen, MPA, Investitionsrechnung.
Ich lernte weiter - und suchte Hilfe.

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Erkenntnis: Was wirklich hilft


Ich hatte zwei Nachhilfelehrer:

- Einer war teuer, wusste alles - brachte mir kein Verständnis bei.
- Der andere war günstiger, erklärte das "Warum" - und das veränderte alles.

"Nicht die Lösung zählt, sondern das Verständnis."


Doch durch Job, Familie und Naturkatastrophen kam alles zusammen.
Ich war überfordert, kündigte meinen Job.

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Durchbruch und neue Erkenntnisse


Ich lernte - ein Jahr lang.
Ich war besser als der Durchschnitt.

"Lernen braucht Zeit."

"Verständnis, Disziplin und Hilfe - das bringt dich weiter."


Ich fand einen Beruf, der besser zu mir passte.
Doch 3-4 Jahre waren vergangen.

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Entscheidung zur Selbstständigkeit


Ich entschloss mich: Nie wieder Angestellter.

"Ich will nicht mehr in der Komfortzone leben."

"Respektlosigkeit unter Kollegen - das war nichts für mich."

"Anführer entscheiden blind, die anderen müssen folgen."

"Jeder kämpft für sich - das ist nicht meine Kultur."


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Heute: Unterstützer mit Erfahrung


Ich las Bücher über modernes Produktionsmanagement,
entwickelte meine Fähigkeiten und treffe heute bessere Entscheidungen.

"Zusammen erreicht man mehr."

"Ich unterstütze Menschen mit Willen zur Veränderung."

"Es wird kein Spaziergang - aber es ist machbar."


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Schlussgedanke


Jede Pflanze braucht Zeit. Auch wir Menschen.
Zu erkennen, was wir wirklich wollen,
wo wir hingehören.

"Der Weg ist das Ziel."

"Mit Freude am Lernen - statt im Ernst des Lebens gefangen."

06/11/25 21:12 | Autor: Anbieter 326908